Am Wochenende nahmen die Frauen des Laager SV am 40. Warnemündecup teil. Neben den Ligakontrahentinnen des Bad Doberaner SV traf man am Samstag und Sonntag auf die Oberligavertretungen von Warnemünde, Grün-Weiß Schwerin und Pädagogik Rostock sowie auf Rotation Weißenborn (Oberliga Sachsen) und den Frankfurter HC (Verbandsliga Brandenburg).

Im ersten Spiel gegen Pädagogik konnte man besonders in der ersten Hälfte Widerstand leisten. Am Ende musste man jedoch abreißen lassen und verlor zwar verdient und deutlich, aber doch ein wenig zu hoch. Im zweiten Spiel hatte man von Sekunde 1, gegen eine unwahrscheinlich starke Mannschaft aus Weißenborn, keine Chance. Angetrieben durch die beste Spielerin des Turniers, zeigte der spätere Turniersieger – herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle – unseren Damen eindrücklich den Klassenunterschied auf. Gegen die Vertretung aus Frankfurt fand sich die Mannschaft wieder, bot auch dort Paroli und überzeugte mit seiner Einstellung. Den Abschluss des ersten Turniertages bot das Spiel gegen Grün-Weiß, welches zwar ebenfalls deutlich verloren wurde, die Motivation für den zweiten Tag, durch mehrere guten Aktionen, jedoch hochhielt.

Der Sonntag startete gegen den Doberaner SV. Leider schien man noch nicht wirklich wach zu sein, denn die ersten 8 Minuten waren geprägt von vielen Technik- und Regelfehlern. Ein Start, den die Damen nicht mehr ausbessern konnten und über die gesamte Spieldauer gesehen, verdient verloren. Im Letzten Spiel warteten dann zum Abschluss noch der SV Warnemünde. Wenngleich Warnemünde nicht sein bestes Spiel zeigte, waren unsere Damen mit einer guten Defensiv- wie Offensivleistung nicht schuldlos daran, dass sich die Oberligavertretung nur mit einem Tor durchsetzen konnte.

Über das Turnier wurde für die Mannschaft zwar deutlich, dass gegen 2 Ligen höher startende Mannschaften die Trauben sehr hoch hängen und kaum erreicht werden können. Genauso wurde aber auch deutlich, dass mit einer geschlossenen Mannschaft, reduzierten Technikfehlern und Vertrauen und Überzeugung in die eigene Leistungsfähigkeit und die der Mannschaftskolleginnen auch gegen solche Mannschaften gute Aktionen möglich sind. Im Hinblick auf die kommende Saison kann man entsprechend guten Mutes sein.

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Philipp Bänsch
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Trainer Handballfrauen